Dreve weiht neues Otoplastiklabor ein

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Weihte das neue Otoplastiklabor ein: Dr. Volker Dreve (Foto: Dreve)

Die Dreve Otoplastik GmbH hat ein neues Labor für die Otoplastikfertigung eingeweiht und damit ihre Produktionskapazitäten „deutlich erhöht“. Darüber informierte das in Unna beheimatete Unternehmen Ende März. Man reagiere damit auf die weltweit steigende Nachfrage nach individuellen Ohrpassstücken.

Neben der Ausweitung der Produktion setze man mit dem neuen Otoplastiklabor auch „branchenweite Standards“, heißt es von Seiten Dreves. So werde man nun nicht nur in der Lage sein, noch größere Mengen an individuellen Otoplastiken zu fertigen. Man werde auch „nachhaltiger produzieren und durch die Digitalisierung von Prozessen sowie eigene Innovationen Standards für die ganze Branche setzen“. Die Durchlaufzeiten von zwei bis drei Tagen werde man selbstredend trotz größerer Nachfrage halten – genau wie die „gewohnt hohen Qualitätsstandards“. Für die Zukunft sieht man sich damit in Unna „bestens aufgestellt“. Die Eröffnung erfolgte am 31. März durch Dr. Volker Dreve.

Das Otoplastiklabor sieht man bei Dreve im Übrigen weiter als das Herzstück des Unternehmens, gleichwohl man sich zu einem Industrieunternehmen entwickelt habe. Hier stecke die Innovationskraft des Unternehmens, hier können neu entwickelte Materialien und Produkte auf Herz und Nieren geprüft werden. Entwicklungen wie die Otoplastikmaterialien Biopor, FotoTec und VarioTherm spiegelten diese Bereitschaft, kontinuierlich in die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie in die stetige Verbesserung der Prozesse zu investieren.

„Unser Ziel war es, den Standard für die Digitalisierung in der Otoplastikproduktion neu zu definieren und dabei die Nachhaltigkeit unserer Prozesse signifikant zu steigern“, sagt Dr. Volker Dreve, der das Unternehmen in zweiter Generation führt. So will man die Wettbewerbsvorteile, die man sich etwa als „Vorreiter innovativer Fertigungstechnologien wie 3D Druck und Präzisionsfräsen“ in Unna erarbeiten konnte, nicht nur konservieren, sondern noch erweitern. Und als entscheidend sieht man hierfür die Digitalisierung, und zwar nicht nur in der Produktion, sondern auch im gesamten Bestellvorgang, der sicherstelle, dass Dreve „in kürzester Zeit“ Produkte nach ganz Europa und weitere Staaten in aller Welt verschicken kann.