Widex Broadcast Starker Status quo

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Es hatte eine ganze Menge von einer großen TV-Show, was Widex da am 10. Dezember vergangenen Jahres zeigte. Knapp zwei Stunden streamte der Hersteller seinen Broadcast an ein globales Publikum und vereinte dabei Informationen ein Stück weit auch mit Unterhaltung.

Thematisch drehte sich vieles um Widex Moment sowie dessen Technologien und den daraus resultierenden Benefit. Vor allem der natürliche Klang des aktuellen Flaggschiffs des Herstellers stand dabei im Mittelpunkt. Darüber hinaus hatte man Steve Lukather aus dessen Studio in die Sendung dazugeschaltet. Mit dem Gitarristen und Widex Moment-Träger, der nicht nur Gründungsmitglied der Band Toto ist, sondern auch für Weltstars wie Michael Jackson, Elton John oder Eric Clapton spielte, demonstrierte man in mehreren Abschnitten die Möglichkeiten von Widex Remote Care. Und schließlich gewährte der Hersteller mit einigen Studio-Gästen einen Ausblick in die audiologische Zukunft, insbesondere mit Blick auf den Nutzen künstlicher Intelligenz.

Durch die Show führten Claus Høvelt, Head of Global Education & Events, und Oliver Townend, Lead Audiologist for Widex. Eröffnet aber wurde der Broadcast von Eric Bernard. Der Group President und CEO von WS Audiology erklärte den Zuschauenden unter anderem, warum Widex sich von der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 nicht davon abhalten ließ, Widex Moment auf den Markt zu bringen. Man habe sowohl an das Produkt als auch an die Partnerschaft mit den Hörakustikerinnen und -akustikern geglaubt, erzählte Eric Bernard. Das positive Feedback auf Widex Moment erfülle ihn daher auch mit Stolz.

Im Anschluss erscheint Steve Lukather auf einem Bildschirm. Man sieht, wie er in seinem Studio sitzt, die Wand im Hintergrund gesäumt mit goldenen Schallplatten. Im Gespräch mit Claus Høvelt und der Audiologin Eva Lilja Nilsson erzählt der Gitarrist, wie unvorsichtig er mit Blick auf seinen Hörsinn lange Zeit war – gleichwohl seine Ohren, neben seinen Händen, ja die wichtigsten Körperteile für seine Musikkarriere sind. Seit 1976 habe er sich mit einem Tinnitus herumschlagen müssen. Auf Hörsysteme aufmerksam gemacht habe ihn schließlich sein Kollege Brad Whitford von Aerosmith. Heute ist Lukather begeisterter Widex Moment-Nutzer. Er schwärmt von der App und was er über die mit seinen Hörsystemen alles anstellen kann. Vor allem den Equalizer nutze er gerne, um den Klang in bestimmten Situationen noch weiter für sich zu optimieren. Von Eva Lilja Nilsson lässt er heute aus der Ferne einige Feineinstellungen vornehmen.


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Im Anschluss sprechen Townend und Høvelt mit Adam Westermann, Innovation Team Manager und Enkel von Widex-Mitbegründer Erik Westermann, und der Evidence & Research Spezialistin Laura Winther Balling über die Entwicklung von PureSound und dessen Einfluss auf die Natürlichkeit des Klangs der Widex Moment-Systeme. Zudem schalten sie Francis Kuk aus Chicago dazu. Der „Forschungsguru“, wie Town- end ihn nennt, hat in einigen Studien die Vorzüge von PureSound untersucht und auch mit Strategien von Mitbewerbern verglichen. Für den Broadcast erläutert Kuk dem Publikum, warum Nutzern der Klang von PureSound gefällt und warum sie Sprache in Lärm dank des neuen Features mit weniger Höranstrengung verstehen können.

Auch um künstliche Intelligenz geht es heute. Jens Brehm Bagger Nielsen, Head of Artificial Intelligence bei Widex, spricht über die „Partnerschaft von Mensch und Maschine“ und erklärt, dass Maschinen bereits heute Aufgaben in bestimmten Rahmen besser erledigen können als Menschen. Zudem könnte ein „Profi nicht immer für seinen Kunden dasein“.  Daher ergebe es Sinn, künstliche Intelligenz ins Spiel zu bringen. Zudem sei es für Nutzer eventuell schwierig, ihre Bedürfnisse so zu formulieren, dass Akustiker da-rauf eingehen können. Mit SoundSense Learn könnten die Nutzer nun „die perfekte Einstellung für den Moment“ finden – und Widex wiederum könne für künftige Entwicklungen daraus lernen. Künstliche Intelligenz könne also, bilanziert Jens Brehm Bagger Nielsen, die Dinge vereinfachen und einfacher nutzbar machen – vielversprechende Aussichten und einen starken Status quo im Hause Widex, das hat der Broadcast einmal mehr unterstrichen.