Premiere: EUHA-Frühjahrstagung 2021 findet online statt! / 3 Fragen an Dirk Köttgen

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Foto: EUHA

Am 26. März 2021 findet die erste EUHA-Frühjahrstagung im Onlineformat statt! Die Veranstaltung ersetzt in diesem Jahr die EUHA-Fachseminare und -Landestagungen. Die Europäische Union der Hörakustiker e. V. stellt damit sicher, dass sich Hörakustikerinnen und Hörakustiker auch in diesen besonderen Zeiten aktuelles Wissen aneignen können. 

Aufgrund der weiterhin unsicheren Planungssituation hat sich die EUHA entschieden, die Veranstaltung ausschließlich online anzubieten. Vorgesehen sind Vorträge von jeweils 20 Minuten. Es werden Inhalte auf unterschiedlichen Niveaus angeboten, als Basic- oder Advanced-Variante. Vorgestellt werden unter anderem Themen aus den Bereichen CI, Machine Learning und Digitalisierung. Aus aktuellem Anlass wird das Thema Corona und Erfahrungen bei der Hörsystemanpassung thematisiert. Die Pandemie wird weltweit noch länger Bedeutung haben. Daher ist es wichtig, dass Hörakustiker in diesem Bereich up to date sind. Otoplastik, Anpassung und der Freiburger Sprachtest sind weitere Themen, die neue Erkenntnisse für Hörakustiker aufzeigen.

Die EUHA lädt alle Branchenmitglieder ein, dieses neue Format zu nutzen! Es ist wichtig, auf dem Laufenden zu bleiben und den Kunden eine qualifizierte Versorgung anzubieten!
Programm und Anmeldung in Kürze unter www.euha.org.


Dirk Köttgen

Drei Fragen an EUHA-Präsidiumsmitglied Dirk Köttgen

Herr Köttgen, in Abstimmung mit EUHA-Präsidentin Beate Gromke und EUHA-Vizepräsidentin Eva Keil-Becker sind Sie für die Planung der EUHA-Frühjahrstagung 2021 verantwortlich. Was hat die EUHA dazu bewogen, das neue Konzept anzubieten?
Unser Beruf ist systemrelevant. Die Wichtigkeit der Hörsystemversorgung in Zeiten der Pandemie wurde damit von oberster Stelle bestätigt. Die EUHA sorgt als fachwissenschaftliche Organisation für die qualifizierte Fort- und Weiterbildung von Hörakustikern dafür, dass diese up to date bleiben. Deshalb bietet die EUHA trotz der Pandemiesituation das Konzept der Frühjahrstagung als Onlinevariante an. Ursprünglich sollte sie als Hybridveranstaltung stattfinden. Wir orientieren uns aber an den aktuellen Bestimmungen und Empfehlungen des Bundes und richten deshalb, wie oben beschrieben, die Frühjahrstagung online aus. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es uns wichtig, der Branche weiterhin qualifizierte Fortbildungen anzubieten.
 
Was ist das Besondere dabei und wer kann teilnehmen?
Teilnehmen kann jeder. Wir bieten Vorträge auf verschiedenen Levels an, damit vom Auszubildenden bis zum erfahrenen Gesellen und Meister jeder das Passende für seinen Anspruch auswählen kann. Dazu haben wir die Vorträge als Basic- und Advanced-Variante gekennzeichnet. Besonders ist der Aspekt Covid-19 in der Hörakustik, zu welchem u. a. Vorher-, Nachher- und Derzeit-Gesichtspunkte aus der Sichtweise eines Frontakustikers aufgezeigt und diskutiert werden. Corona hat die Bildung und Kommunikation ins Digitale gestoßen: Hersteller informieren online über ihre Produkte, Bildungsanbieter bringen ihre Kurse ins Netz, Selbsthilfegruppen schulen ihre Mitglieder online, und Kunden suchen Rat im Internet. Hier ist es wichtig zu erkennen, was online möglich ist und wo die Grenzen sind. Auch dazu informieren wir bei der Frühjahrstagung.
 
Auf welche weiteren Themen dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch freuen?
Es ist ein spannendes Spektrum, das wir ausgewählt haben. Unter anderem geht es im Bereich Anpassung um die Optimierung der bimodalen Versorgung, und zwar hinsichtlich des Sprachverstehens, Richtungshörens, der Akzeptanz und Bedienbarkeit. Außerdem gibt es einen Beitrag, in dem die Optimierung und Fehlervermeidung bei moderner In-situ-Anpassung thematisiert wird. Im Vortrag „Freifeldkopfhörer versus Lautsprecher“ werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Beschallungsarten (Kopfhörer, Lautsprecher und Freifeldkopfhörer) im Hinblick auf Übertragungsqualität, Genauigkeit und Gebrauchstauglichkeit im Hörakustikeralltag erörtert. Im Bereich Otoplastik geht es um innovative Werkstoffe wie Titan und die neuen Versorgungsmöglichkeiten, die sich damit ergeben. Dies sind nur einige Themen. Ein Blick ins Programm lohnt sich in jedem Fall! Ich freue mich bereits heute auf die Vorträge und neuen Erkenntnisse und lade, auch im Namen von EUHA-Präsidentin Beate Gromke, alle Interessierten ganz herzlich dazu ein!