Dritte Hör-Werkstatt von Med-El und Deutschem Museum

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Komplexe Technik spielerisch erklärt (Foto: Med-El)

Vom 30. Juli bis zum 3. September findet zum nunmehr dritten Mal die „Hör-Werkstatt im Deutschen Museum auf der Münchner Museumsinsel statt. Die interaktive Sonderausstellung ist Teil der Experimentier-Werkstatt in der Physik-Ausstellung und eine Kooperation zwischen dem Deutschen Museum, dem Audioversum ScienceCenter und dem Hörimplantat-Her-steller Med-El.

Wie funktioniert das Gehör? Ab wann fügen wir unseren Ohren nachhaltig Schaden zu? Wie können wir sie schützen? Und was ist eigentlich los, wenn man nicht (mehr) hören kann? Fragen wie diese werden von der „Hör-Werkstatt“ beantwortet. So kann man an verschiedenen didaktischen Stationen erforschen, in welchen Frequenzbereichen das menschliche Ohr hören kann, welche Geräusche für das Ohr nachhaltig schädlich sind und wie Menschen mit Hörverlust dank moderner Hightech-Lösungen dennoch hören können.

„Die Hör-Werkstatt ist für Med-El eine tolle Möglichkeit, die Menschen für die Themen Hören und Hörverlust weiter zu sensibilisieren. Das große Interesse der Besucher bestärkt uns darin, unseren Weg weiterzugehen und ein noch größeres Bewusstsein für Hörverlust und seine Behandlungsmöglichkeiten, gerade wenn Hörgeräte nicht mehr helfen, zu schaffen. Das Tolle ist auch, dass hier auf spielerische Art und Weise die zum Teil komplexe Technik, die in unseren Implantaten steckt, erklärt wird – Physik zum Anfassen – einfach genial“, erklärt Gregor Dittrich, Geschäftsführer Med-El Deutschland, selbst Diplom-Physiker.

Für CI-Nutzer gab es auch in diesem Jahr am 2. August eine Sonderveranstaltung, auf der sie erzählten, was ein Leben mit Hörverlust bedeutet und warum ihnen das Hörimplantat ein ganz normales Leben ermöglicht. Die Teilnehmer der Sonderveranstaltung verbindet des Weiteren, dass sie sich für die Online-Plattformen hörpaten.de und endlich-wieder-hören.org engagieren, wo sie ihre persönlichen Erfahrungen teilen.