AUDICTIVE – neues Schwerpunktprogramm der DFG

forschung


Prof. Dr. Steven van der Par (Foto: Universität Oldenburg)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Anfang April dieses Jahres insgesamt 14 neue Schwerpunktprogramme bewilligt, darunter auch „AUDICTIVE“ (Auditive Kognition in interaktiven virtuellen Umgebungen). Das meldete die Universität Oldenburg in einem Newsletter. Initiiert wurde das Programm von Prof. Dr. Steven van de Par und vier weiteren Expertinnen und Experten. Koordinatorin des Programms ist Prof. Dr. Janina Fels von der RWTH Aachen, der Oldenburger Hörforscher und Hochschullehrer für Angewandte Physik und Akustik van de Par ist Mitglied des Programmausschusses.

In dem neuen Schwerpunktprogramm sollen die Disziplinen Akustik, Kognitionspsychologie und Informatik verknüpft werden. So will man das Wissen über hörbezogene kognitive Leistungen in realen Szenen erweitern, zum Beispiel in akustisch ungünstigen Umgebungen wie Klassenzimmern oder Großraumbüros. Außerdem will man Situationen im Freien analysieren, bei denen mehrere, sich teilweise bewegene Schallquellen zum Einsatz kommen. „Eine Fragestellung ist, wie akustische und visuelle Komponenten sowie weitere Faktoren die Fähigkeit zur Interaktion mit der Szene beeinflussen“, heißt es in dem Newsletter. 

Die DFG-Schwerpunktprogramme widmen sich grundlegenden Fragestellungen in besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten. Seine Arbeit aufnehmen wird „AUDICTIVE“ im kommenden Jahr.