Ganz Ohr – alles über unser Gehör und wie es uns geistig fit hält

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Als DJ legte Thomas Sünder auf über 500 Hochzeiten auf. Doch dann schädigte ein Hörsturz sein Ohr, so dass er auf der linken Seite 70 Prozent seines Hörvermögens verlor. Sünder war da Ende 30. Drei Jahre später folgten Schwindelattacken, schließlich erhielt er die Diagnose Morbus Menière. Und so hängte Sündel seinen Beruf an den Nagel. Ganz abfinden wollte sich der Wahlhamburger mit diesem Schicksal jedoch nicht.

Und so begab er sich gemeinsam mit dem Wissenschaftler Dr. Andreas Borta auf eine Reise in unser Gehör. Er las, so heißt es im Presstext zu „Ganz Ohr – alles über unser Gehör und wie es uns geistig fit hält“, Fachliteratur und sprach mit internationalen Experten. „Je mehr er erfuhr, desto mehr faszinierte ihn das Wunder des Hörens.“ Dabei erkannte er auch, „dass Schwerhörigkeit und Tinnitus wichtige Gesundheitsthemen sind, deren gesellschaftliche Relevanz völlig unterschätzt wird“.

Im Rahmen ihrer Reise stießen Sünder und Mitautor Borta auch auf den „BrainHearing“-Ansatz von Oticon, der sie offenbar überzeugte. So heißt es im Infotext auch: „Zu wenige Menschen tragen Hörgeräte, obwohl sie das wirksamste Mittel zur Vorsorge gegen Demenz sind.“ Erschienen ist das 384 Seiten umfassende Buch am 18. Februar dieses Jahres im Goldmann Verlag. Es ist übrigens das dritte Buch von Thomas Sünder. Zuvor hatte er 2013 „Wer ja sagt, darf auch Tante Inge ausladen“ veröffentlicht, drei Jahre später folgte „Wer hat eigentlich die Ringe“ (beide bei Blanvalet).