Skate-Camp für hörgeschädigte und hörende Jugendliche

inklusion


Gelebte Inklusion auf dem Skateboard – die Teilnehmer/innen des Skate-Camps gemeinsam mit Titus Dittmann (Mitte) sowie mit Björn Abicht (hinten, Mitte) und Jochen Meuser (rechts neben ihm) von der GN Hearing (Foto: WN/Pjer Biederstädt)

Anfang Januar fand im Skaters Palace in Münster ein inklusives Skate-Camp statt. 20 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich in der legendären Location, um gemeinsam Skateboard zu fahren, voneinander zu lernen und Spaß zu haben. Organisiert wurde das Skate-Camp von der PariSozial Münsterland, zu den Unterstützern zählen freilich der Münsteraner Skateboard-Pionier Titus Dittmann und seine Stiftung skate-aid sowie ReSound.

„Ob bei den Camps mit Jugendlichen aus der Region oder bei unseren skate-aid Projekten in vielen Ländern der Welt – immer geht es uns darum, die Kids mit Hilfe des Skateboards stark zu machen“, erklärt Dittmann in einem Newsletter von ReSound. „Sie haben hier nicht nur Spaß. Sie lernen zugleich selbstbestimmtes, zielgerichtetes Handeln, Selbstvertrauen und Leidenschaft. Gerade auch für hörgeschädigte Jugendliche sind das ganz wesentliche Dinge. Und für das inklusive Miteinander ist Skateboard-Fahren ebenfalls super geeignet. Weil bei der gemeinsamen Aktivität Sprache und Kommunikation etwas zurücktreten, lassen sich Grenzen in der Verständigung und Berührungsängste viel leichter überwinden.“

Jochen Meuser, Geschäftsführer der GN Hearing GmbH, ergänzt: „Als führender Hörgeräte-Hersteller arbeiten wir täglich dafür, hörgeschädigten Menschen die uneingeschränkte Teilhabe an sämtlichen Lebensbereichen zu ermöglichen. Um die Vision von einem inklusiven Miteinander zu verwirklichen, braucht es jedoch noch mehr als etwa innovative  audiologische Technik und beste Versorgung durch unsere Partner im Hörakustikfachhandel. Da zählt letzten Endes das Engagement aller. Projekte wie das Skate-Camp für hörgeschädigte und hörende Jugendliche sind da ein wertvoller und richtungsweisender Beitrag, den wir gerne nach Kräften unterstützen.“