Welttag des Hörens 2019: Weltgesundheitsorganisation und Bundesverband der Hörgeräte-Industrie laden Hörakustiker zur Teilnahme an Aktionswoche vom 25.02 bis 03.03.2019 ein

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Abbildung: BVHI

Der Welttag des Hörens 2019 steht unter dem Motto „Check your hearing!“ Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wirbt mit der Kampagne für regelmäßige Hörtests und frühzeitige Intervention im Falle einer Hörminderung. Unterstützt wird sie in Deutschland vom Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) sowie von Hörakustikern und HNO-Ärzten. Schirmherr ist der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn. 

Die in diesem Jahr durchgeführten EuroTrak-Studien zeigen, dass nicht einmal jeder zweite einen Zusammenhang zwischen einer unbehandelten Hörminderung und weiteren gesundheitlichen Einschränkungen wie z.B. Demenz, Depression oder Schlafstörungen vermutet. Hier besteht zum einen Aufklärungsbedarf, aber auch die Chance, mit dem Argument der erweiterten Gesundheitsvorsorge Menschen von der Notwendigkeit regelmäßiger Hörscreenings und frühzeitiger Versorgung zu überzeugen. Eingebettet in eine internationale Kampagne bietet der Welttag vor allem Hörakustikern eine besondere Gelegenheit, derlei Zusammenhänge öffentlich zu machen und zusätzliche Aufmerksamkeit für eigene Aktionen, Dienstleistungen und Kompetenzen zu gewinnen. 

Da der Welttag am 3. März 2019 auf einen Sonntag fällt, ist empfehlenswert, die Woche vom 25. Februar bis zum 3. März als Aktionswoche zu nutzen. Um diese rechtzeitig zu planen, können Hörakustiker bereits ab sofort auf der Website www.welttag-des-hoerens.de Informationsbroschüren, Poster und Flyer postalisch kostenfrei bestellen oder herunterladen. Diese können individuell angepasst und für eigene Aktivitäten vor Ort genutzt werden. Die Aktivitäten in Deutschland sind auch in diesem Jahr mit dem Slogan „Hören. Der Sinn deines Lebens.“ überschrieben. Der BVHI wird die lokalen Aktivitäten der Hörakustiker wieder durch eine breit angelegte Medienarbeit unterstützen, mit der zum diesjährigen Welttag über 25 Millionen Menschen allein in Deutschland erreicht wurden. (Dr. Stefan Zimmer, BVHI) 

Die aktuellen EuroTrak-Studien sind verfügbar auf www. ehima.com/documents. (Text: BVHI)