Sonova dementiert Meldung in der NZZ Sonntagsausgabe

hersteller


Vor dem Headquarter von Sonova in Stäfa

In der Sonntagsausgabe der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschien gestern eine Meldung, nach der die Sonova AG „Hörgeräte für den Supermarkt“ prüfe. In dem Artikel wird Sonova-CEO Arnd Kaldowski mit dem Satz „Wir denken über Geräte nach, die ohne Beratung eines Akustikers verkauft werden“ zitiert.

Wie nun die Sonova Deutschland GmbH verlautbart, sei dieser Satz auf der Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse auf die Frage eines Journalisten hin zwar so gesagt worden. Jedoch beziehe er sich allein auf den US-Markt, in dem Over the Counter-Geräte bekanntlich ein schon länger schwelendes Thema sind. Zudem habe Kaldowski in diesem Zusammenhang gesagt, dass man als Marktführer technologisch natürlich in der Lage wäre, an solch einem Markt, also dem für OTC-Geräte, teilzunehmen, man jedoch „auf das Ergebnis der Regulierungsdetails“ warte, um darüber eine Entscheidung zu fällen.

Die Regulierungsdetails werden im Übrigen nicht vor 2020 bekanntgegeben werden. Hierbei geht es etwa um die Frage, ob OTC-Geräte künftig auch von nicht lizenzierten Händlern in den USA abgegeben werden dürfen. Noch ist das nicht der Fall.

Grundsätzlich betont die Sonova Deutschland GmbH zudem, dass sie „ganz stark an die Anpassung von Hörsystemen durch den stationären Handel“ glaube. „Wäre dem nicht so, hätte die Sonova AG nicht so viel Geld in eigene Fachgeschäfte investiert.“