Phonak verleiht zum vierten Mal Future Hearing Award

"Die zukunft des hörens positiv gestalten"


Die diesjährigen Gewinner des Future Hearing Awards zusammen mit Phonak-Offiziellen bei der Preisverleihung in Stuttgart (Foto: Phonak)

Am 14. Juni fand das fünfte Phonak Zukunftsforum in Stuttgart statt. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch den „Future Hearing Award“ verliehen, mit dem der Hersteller „herausragende Leistungen in der Hörakustikbranche“ auszeichnet. Verliehen wird der Preis in den drei Kategorien „Anpassung“, „Marketing“ und „Soziales Engagement“.

Gewonnen haben in diesem Jahr das Hörhaus Tuttlingen, Hörgeräte Möckel sowie Iffland.Hören. Wie in den vergangenen Jahren hatten auch in diesem Jahr zahlreiche Fachbetriebe ihre Projekte für den Future Hearing Award eingereicht. „Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Einreichungen, die zeigen, wie viele wegweisende Projekte es in der Hörakustikbranche in Deutschland und Österreich gibt. Es liegt uns am Herzen, diese Leistungen auf die Bühne zu bringen und mit unserem Award zu würdigen – schließlich wollen wir gemeinsam die Zukunft des Hörens positiv gestalten“, sagt Martin Heierle, Geschäftsführer der Sonova Deutschland GmbH und Jurymitglied. „Für uns ist der Future Hearing Award daher jedes Mal eines der Highlights im Jahr. Dass die diesjährige Zahl der Einreichungen im Vergleich zum Vorjahr nochmal deutlich gestiegen ist, ist für uns dabei eine schöne Anerkennung und Motivation.“

Sämtliche Einreichungen wurden von einer unabhängigen Experten-Jury aus den Bereichen Hörakustik, Marketing, Kundenservice und CSR bewertet. Zur Jury zählen, neben Martin Heierle, Sabine Hübner (Serviceexpertin und Fachbuchautorin), Prof. Dr. Annette Limberger (Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie), Elena Torresani (Leiterin der Hear the World Foundation) und O. Univ.-Prof. Dr. med Patrick Georg Zorowka (Facharzt für HNO-Heilkunde sowie Phoniatrie und Pädaudiologie).

Die Kategorie „Anpassung“ konnte in diesem Jahr das Hörhaus Tuttlingen mit dem Projekt „Hören.Persönlich.Erleben“ für sich entscheiden. Das Projekt hat zum Ziel, für Kunden und deren Angehörige eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen und sie aktiv im persönlichen Anpassprozess zu begleiten. Dafür sorgt eine Hörbar, um in neueste Techniken reinzuhören, der Einsatz von Otocam und Laborcam Elmo, damit die Kunden alles mitverfolgen können, eine Sommerlounge mit monatlicher Vortragsreihe, sowie ein Panorama-Wartebereich und Hörhaushund Emma. Dadurch täten sich die Kunden „leichter mit der richtigen Handhabung ihrer Hörsysteme“. Auch die Akzeptanz der Hörsysteme falle dadurch „deutlich größer aus“.

In der Kategorie „Marketing“ gewann Hörgeräte Möckel. Das Unternehmen hat seine Bestandskundenbeziehungen digitalisiert sowie ein bisher gedrucktes Bestandskundenheft zu einer Service-App weiterentwickelt, die an das eigene CRM-System angebunden ist und mit der die Hörgeräte-Möckel-Kunden alle wichtigen Informationen auf einen Blick parat haben – ob Termine, Geräteübersichten, Audiogramme oder den persönlichen Ansprechpartner. Zudem halten Push-Benachrichtigungen die Kunden auf dem Laufenden. Den Zugang zur App können die Mitarbeiter online freischalten. Damit werde volle Transparenz, eine persönliche Datenverwaltung und noch mehr Nähe zum Kunden geschaffen.

Die Kategorie „Soziales Engagement“ entschied iffland.hören für sich. Das Unternehmen betreibt das Projekt „Togo hört“. Auf die Idee wurde es von einem Kunden aus Togo gebracht. Und so reisen nun jährlich Mitarbeiter von iffland.hören in das kleine westafrikanische Land, um Bedürftige mit gespendeten Hörsystemen zu versorgen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Mehr als 240 Menschen wurden so bisher versorgt. Zudem ist die Abteilung Hörgeräteanpassung inzwischen fester Bestandteil einer Klinik vor Ort. Hier führen drei angelernte Mitarbeiter selbstständig Anpassungen und Servicearbeiten durch und stehen mit Hörakustikern aus Deutschland in regelmäßigem Kontakt.