Ministerin Karin Prien zu Besuch in Lübeck

"Das macht ihnen niemand so schnell nach"


Obere Reihe: Jan Nissen (Referatsleiter bei Karin Prien), Ulrich Mietschke (Ehrenpräs. Handwerk SH e.v.), Michael Blau (OberStud. Dir. LBS), Jürgen Matthies (Vizepräs. der biha). Untere Reihe: Ludger Hegge (Stud. Dir. LBS), Marianne Frickel (Präs. der biha), Karin Prien (Ministerin f. Bildung, Wissenschaft, Kultur in SH), Andreas Schmidlechner (Vorst.Vors. der Sonova Retail GmbH), Ralf Mahnke (Haupt-Abt. Ltr. Fielmann AG)

Am 16. Mai war Karin Prien, seit einem Jahr Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, zu Gast auf dem Campus Hörakustik in Lübeck. Es war ein Informationsbesuch, um den Campus auf einem Rundgang kennenzulernen und anschließend für eine Pressekonferenz zur Verfügung zu stehen. Die Ministerin gab ein für die Akademie erfreuliches Statement ab: „Sie bilden hier in Schleswig-Holstein vorbildlich ab, was das Berufsfeld braucht“.

Sie betonte, Schulabgängerinnen und Schulabgänger hätten alle Möglichkeiten, den Beruf des Hörakustikers zu lernen, sich darüber hinaus weiterzubilden und damit beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. „Von der dualen Ausbildung über das Studium bis hin zur Promotion ist alles möglich. Das macht Ihnen niemand so schnell nach“, sagte Prien im Gespräch mit dem Präsidium. Sie freue sich über die bundesweite Anerkennung, die der Campus Hörakustik erfahre. „Der Campus steht für ein ausgesprochen vielfältiges, durchlässiges Bildungsangebot und ein anhaltend hohes Engagement der dualen Partner und der Wirtschaft für den Ausbildungsstandort Lübeck. Das ist zukunftsweisend, daher werden wir die Berufliche Bildung am Campus Hörakustik mit ihrem Modellcharakter weiterhin unterstützen“, so die Botschaft von Ministerin Prien.

Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker, freute sich über diesen Zuspruch und versprach: „Wir werden dieses Zentrum weiter ausbauen, und das mit der Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein. Damit sichern wir die Zukunft der Branche, was wiederum den ca. 5,4 Millionen Schwerhörigen in Deutschland zu Gute kommt. Nur eine bundesweit einheitliche, qualitativ hochwertige Ausbildung kann beste Versorgungsergebnisse sichern. Gerade die Bündelung des Wissens an einem Ort – Lübeck – ermöglicht es uns, jederzeit auf die kurzen Innovationszyklen der Branche zu reagieren und immer auf aktuellstem Stand zu lehren.“ Gefreut hat sie sich auch über das klare Bekenntnis vonAndreas Schmidlechner, Vorsitzender des Vorstands der Sonova Retail Deutschland GmbH, zur Akademie, nachdem dessen Vorgänger viele Auszubildende auf eine Berufsschule in Nordrhein-Westfalen geschickt hatte. Damit sei jetzt Schluss, sagte Schmidlechner vor der Presse.