Audibene gründet RheinCampus zur Schulung von Hörberatern

audibene zieht einen zweiten standort auf


audibene-Gründer Paul Crusius (li.) und Dr. Marco Vietor

Wie die audibene GmbH am Donnerstag, den 3. Mai, bekannt gab, hat das Unternehmen den „audibene RheinCampus“ gegründet. Damit will man „weltweit erstmalig den Zusammenschluss von Online- und Offline-Hörakustik unter einem Dach“ initiieren, heißt es in der entsprechenden Medienmitteilung.

Standort des „audibene RheinCampus“ ist der Kulturhafen in Mainz. 100 Arbeitsplätze sollen mit der Gründung „dauerhaft“ geschaffen werden. Geschult werden sollen in der Einrichtung Hörberater, allein in diesem Jahr werden bereits die ersten 300 Hörberater den „audibene RheinCampus“ durchlaufen.

Mit in das Vorhaben involviert ist die Hörgeräte Bonsel GmbH, die, zusammen mit audibene, den RheinCampus entwickelt und umgesetzt hat. Das Traditionsunternehmen gehört zu den audibene-Partnern der ersten Stunde.

„Im ‚audibene RheinCampus’ bauen wir eine Academy und ein Beratungszentrum auf. Hier werden neue Kommunikationswege, neue Hörsysteme und neue Service-Abläufe in direkter Zusammenarbeit mit Kunden und Hörakustikern entwickelt und in der Praxis erprobt“, erklärt Paul Crusius, der audibene zusammen mit Dr. Marco Vietor 2012 gegründet hatte. „Der Weg zum guten Hören umfasst dreißig digitale, verbale und physische Kontaktpunkte. Insbesondere bei den physischen Kontaktpunkten sehen wir die größten Lern- und Optimierungspotenziale. Nirgends kann man mehr lernen und besser neu entwickeln als im direkten Austausch mit Kunden und Partnern. Genau das machen wir im RheinCampus.“

Andreas Veltman, Geschäftsführer von Hörgeräte Bonsel, ergänzt: „Auf diese Weise das Spitzenhandwerk und die Online-Hörakustik unter einem Dach zu kombinieren, ermöglicht uns als Filialakustiker, die Zukunft aktiv zu gestalten und auch in der Ausbildung unserer Filialteams völlig neue und effektivere Wege zu gehen."

Der neue Standort in Mainz soll für die audibene GmbH und ihre Partner „die gelebte Verbindung von Health-Care und Technologie im Standard des 21. Jahrhunderts“ werden. „Wir sind auf der Suche nach dem Besten aus beiden Welten für die Zukunft“, heißt es in der Medienmitteilung weiter.