Im Fokus

Brücken von der Wissenschaft in die Praxis schlagen

ein interview mit der jury des euha-förderpreises


Zum siebten Mal verleiht die EUHA in diesem Jahr ihre Förderpreise. Die Gewinner locken Preisgelder von 3.000 bis 1.000 Euro sowie die Ehre, auf der Eröffnung des EUHA-Kongresses vor versammelter Branchenprominenz ihre prämierten Arbeiten vorstellen zu können. Für die Juroren, die sich beim Bewerten der eingereichten Arbeiten gerne mal durch mehr als 1.000 Seiten lesen müssen, ist ihre Aufgabe im Übrigen alles andere als eine Last. Im Gegenteil. Eva Keil-Becker, Siegrid Meier, Iris Rademacher, Martin Blecker, Dirk Köttgen und Reimer Rohweder schätzen ihre Aufgabe als Juroren auch, weil sie durch das Lesen der eingereichten Arbeiten stets das Neueste von Neuen erfahren. Ein Interview mit der Jury des EUHA-Förderpreises.

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Mit Fortbildungsangeboten den nächsten Schritt machen

kleine seminargruppen sind effektiver


Trainer Norbert Hellwich, Seminarteilnehmer: „Warum ist der Ist-Zustand so wichtig?“

In regelmäßigen Abständen veranstaltet die Excellence Connect für ihre Mitglieder Seminare und Workshops. Nach den in der Branche obligatorischen Anlaufschwierigkeiten sind die Veranstaltungen der Einkaufsgemeinschaft bei ihren Mitgliedern inzwischen etabliert. So soll das Programm, das sich bisher um Themen wie Marketing und Verkauf drehte, künftig stark erweitert werden. Und nicht nur das. Auch den Start der Excellence Akademie kündigt die Gemeinschaft an.

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Oticon Symposium 2015 (Teil II)

Zukunft Mensch und Audiologie


Hörsaal des Hamburg Museums während des vierten Oticon Symposiums: audiologische und weniger audiologische Vorträge.

Was die Zukunft für Hörakustiker bereit hält, darüber hatte man vor der Mittagspause bereits einiges gehört. Laut Dr. Michael Lerch stehen Hörakustiker mindestens die nächsten zehn Jahre nicht nur an vorderster Front der Demenztherapie. Auch würden ihre Möglichkeiten in nicht all zu ferner Zukunft noch größer. Das jedenfalls berichtete Uwe Andreas Hermann, Leiter des Oticon-Forschungszentrums, als er Hörsysteme als künftige künstliche Körperteile beschrieb. Daran knüpfte am Nachmittag ein weiterer Vortrag an. Zudem ging es um den sogenannten versteckten Hörverlust sowie um weniger audiologische, aber nicht minder spannende Themen.

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Oticon Symposium 2015 (Teil I)

Zukunft mensch und audiologie


Moderierte auch das vierte Oticon Symposium: Horst Warncke, Leiter Audiologie der Oticon GmbH.
Am 26. November 2015 hatte die Oticon GmbH zu ihrem Symposium nach Hamburg geladen. Es war das vierte Jahr in Folge, dass der Hersteller seine Geschäftspartner zu einer Veranstaltung voller Wissen, Denkanstöße, Insider-Tipps und „einem Schuss Visionärem“ lud. Das diesjährige Motto war „Zukunft Mensch und Audiologie“. Und in der Tat gaben nicht nur aber vor allem die wissenschaftlichen Vorträge Aufschluss über die nicht mehr all zu ferne Zukunft – zumindest mit Blick auf die Hör-Branche. 

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Geht nicht, gibt's nicht - das "Unique"

Produkteinführungen haben stets etwas mit euphorie zu tun


Auf der EUHA stellte die Widex Hörgeräte GmbH ihr neues Premium-Gerät „Unique“ vor. Nur eine Woche später startete die nahezu ausgebuchte Roadshow. Das macht neugierig. Audio Infos wollte es genauer wissen und besuchte die erste Roadshowstation im Design Office Stuttgart.

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Interview: Martin Grieder und Dr. Roger Baumann im Gespräch

"Die bekanntmachung des retail-themas war für alle eine herausforderung"


Etwa sieben Monate liegen zwischen dem EUHA-Kongress und der Bekanntmachung der Retail-Aktivitäten der Sonova. So mancher wird den Phonak-Stand auf der Industrieschau sicherlich auch unter diesem Aspekt beäugt oder besucht haben. 

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Die vertikale Integration verändert den Hörgerätemarkt


Der systematische Einstieg der Hersteller in den Einzelhandel ist möglicherweise nicht mehr aufzuhalten. Lange Zeit haben sie Deutschland und Frankreich ausgespart, weil dort mit heftigen Protesten der Hörgeräteakustiker zu rechnen ist. Doch nun wagt sich der erste Hersteller aus der Deckung. Werden andere folgen?

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Der Markt in Kanada

Versteckspiel und diskretion


Toronto Downton im Juli 2015

Bei einem Besuch in Kanada fragte sich unser Autor Rainer Hüls: Wollen die Kanadier eigentlich ihren Markt voranbringen?

Vor acht  Jahren hatte ich schon einmal über den Markt in Kanada berichtet. Damals wurden 290.000 Hörgeräte (2006) verkauft, heute sind es informierten Quellen zufolge 390.000 (2014). Das bedeutet ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 4,3%, was nicht schlecht ist. 

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PORTAL NORMAL!

Online Plattformen auf dem Vormarsch


Google-Suche nach Hörgeräten in Stuttgart: „Alte Bekannte und neue Spieler.“

Die Suche nach Hörgeräten und Akustikern im Internet bietet jedes Mal neue, spannende Ergebnisse und Entwicklungen. Man trifft neue Spieler und alte Bekannte. Doch welchen Zweck verfolgen die verschiedenen Portale und welche Vorteile bieten sie? Wir sprachen mit den Branchengrößen. Im Interview Jonas Boland, Country Head Deutschland audibene GmbH, und Marco Schulz von meinhoergeraet.de.

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Die regionale Verzahnung von online- und stationärem Handel?

Der Hörshop


Wer aus Herford kommt, achtet auch im Web auf Angebote aus Herford …

Oft gelten Online-Händler als anonymer Albtraum des stationären Handels. Ihr Angebot ist riesig, sie haben immer geöffnet, sind bequem von der Couch aus zu erreichen und meist auch noch billiger als der lokale Handel. In der Hörbranche verhält es sich mit dem Online-Handel etwas anders. Die Zahl der Webshops ist überschaubar. Noch. Eine Möglichkeit, auch als kleines, inhabergeführtes Fachgeschäft einen Webshop zu betreiben, bietet das „Hörshop“-Modell von Andreas Lindackers. Und neben dem bloßen Handel soll der Hörshop dem Inhaber noch einen weiteren Dienst erweisen.

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