Studie von Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe und meinhoergeraet.de geht in die 2. Runde

Studien



Vor anderthalb Jahren startete das Verbraucherportal meinhoergeraet.de in Kooperation mit der HNO-Klinik des Uniklinikums Erlangen die Hörgeräte-Studie 2017/ 2018. Man wollte dem Begriff „Wissenschaftliche Hörgeräte-Studie“ neu beleben, weg von der reinen Werbeanzeige hin zu neuen Erkenntnissen, ernsthafter Auswertung und einer smarten Online-Offline-Integration. Mehr als 300 Hörakustik-Fachgeschäfte beteiligten sich an der Studie und führten an die 600 Testläufe durch. Ein Großteil der teilnehmenden Interessenten entschied sich zudem für eine Versorgung.

Die weitreichenden Ergebnisse brachten einige neue Erkenntnisse. Wiederum andere Hypothesen und bereits bekannte Zusammenhänge konnten bestätigt werden. Im Fokus dieser Anwendungsbeobachtung standen die Wahrnehmung der Sprache der Gesprächspartner sowie der Umgebung in vier alltagsrelevanten Situationen in Abhängigkeit zum individuellen Hörverlust.

Hörgeräte-Studie 2019
Soweit so gut. Nach der Auswertung war für Prof. Dr. Dr. Hoppe und Marco Schulz klar: Man wolle eine zweite Studie ins Leben rufen. Inhaltlich wurde die Studie komplett neu konzipiert. Das grundsätzliche Verfahren bei der Durchführung wurde jedoch behalten. Denn das Duo legte seinerzeit bereits wert auf eine praxisnahe Integration der Datenerhebung in den Beratungs- und Anpassungsalltag. Mit wenig Aufwand also können die teilnehmenden Hörakustiker*innen in den Dialog mit den Interessenten treten, die Ergebnisse sammeln und online auf der Studienseite eingeben. Und das kam durchweg positiv an.


Die Initiatoren: Marco Schulz, Geschäftsführer von meinhoergeraet.de und Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Leiter der Audiologischen Abteilung der HNO-Klinik Erlangen vom Universitätsklinikum Erlangen
Das Thema der Studie
Der inoffizielle Arbeitstitel „Machen Hörgeräte glücklich?“ bildet den Rahmen. Eine Schwerhörigkeit hat bekanntermaßen neben der Beeinträchtigung des Verstehens auch persönliche und soziale Auswirkungen. Eine Hörentwöhnung kann unter anderem dazu führen, dass Betroffene bestimmte Situationen meiden, vor allem solche in lauten Umgebungen. 

Im Mittelpunkt steht also eine nutzenbezogene Bewertung der Teilnehmer nach einer qualifizierten Hörgeräteversorgung in deren alltagsrelevanten Situationen. Die zentrale Fragestellung ist es festzustellen, ob sich der Alltag durch das Tragen von Hörgeräten zum Positiven verändert. „Sicher“ würde man gleich sagen. Verwertbares, Studienbasiertes Material zu diesem Thema findet sich allerdings kaum, vor allem im Bereich der rein subjektiven Wahrnehmung.

Auch werden Fragen gestellt, ob man sich als Hörgeräteträger souveräner und sicherer im Alltag fühlt oder wie das eigene soziale Umfeld reagiert. Damit wird indirekt auch der Frage nachgegangen, was eine langjährige Schwerhörigkeit mit einem Menschen macht. 

DIE VORTEILE DER STUDIE IM ÜBERBLICK:
· in nahezu jeden Beratungsablauf 
  integrierbar
· nicht an bestimmte Hersteller/ Modelle   gebunden
· kostenfreie Teilnahme für Hörakustiker
· teilnehmende Hörakustiker erhalten 
  die Ergebnisse
· unterstützende Online-Aktionen 
  durch meinhoergeraet.de

Das Besondere: Die teilnehmenden Interessenten können bis zu zwei Situationen, die ihnen wichtig sind, selbst ergänzen. Zwei weitere, klassische Situationen hingegen wurden im Studien-Setup festgelegt.
Die aktuelle Studie soll ferner einen Vergleich zur Gesamtzufriedenheit der Studie 2017/ 2018 zulassen.


Ein Ergebnis der Studie 2017/18: Die hohe Zufriedenheit und die gute Benotung durch die Studien-Teilnehmer sprechen für sich
Ablauf der Studie
Die Teilnehmer durchlaufen eine mindestens zweiwöchigeTestperiode. Idealerweise beruht die Trageerfahrung allerdings auf einem längeren Zeitraum. Während dieser Zeit können mehrere Geräte angepasst und ausprobiert werden. Am Ende trifft der Teilnehmer eine Gesamtbewertung. Die Befragung wird also einmalig und ausschließlich am Ende des vom Hörakustiker für den Kunden gewählten Testzeitraumes durchgeführt.
Für die Zeit während des Testzeitraumes erhält der Studienteilnehmer einen Fragebogen. Er stellt die wichtigsten Situationen und Fragen dar, die während des Abschlussgesprächs bewertet werden. Vor diesem füllt der Teilnehmer den Bogen zur Vorbereitung aus. Gemeinsam mit dem Hörakustiker werden die Angaben in einen Online-Fragebogen übernommen und mit zusätzlichen Antworten und Angaben ergänzt.

SO KÖNNEN SIE TEILNEHMEN:
· Schreiben Sie eine Email an partner@
  meinhoergeraet.de mit der Angabe, 
  welche Fachgeschäfte mitmachen
· Sie erhalten Ihre Fachgeschäfts-IDs und   den Leitfaden für Hörakustiker*innen
· Die Protokoll-Bögen für die Teilnehmer    sind ebenfalls enthalten
· Anmeldefrist für Hörakustiker: bis 30.04.2019
· Erfassung der Ergebnisse im Online-
  Fragebogen: bis 30.90.2019


Unterstützung und Durchführung: Partienteninfomationen und Protokoll
Jeder Hörakustik-Fachbetrieb kann mitmachen
Wie auch in der ersten Studie ist die Möglichkeit der Teilnahme nicht an Bedingungen geknüpft. „Uns ist lediglich wichtig, dass die teilnehmenden Hörakustiker*innen auch wirklich aktiv mitwirken wollen, sprich, selbst Interessenten ansprechen und die Befragung in die Beratung integrieren“, sagt Marco Schulz. Das vorausgesetzt, sei es darüber hinaus wesentlich, dass die Online-Bögen zusammen mit den Studienteilnehmern sorgfältig und vollständig ausgefüllt werden.

Vorteile für teilnehmende Hörakustiker
Die Studie ist betonter maßen herstellerunabhängig. Die Hörakustiker*innen sind frei bei der Auswahl geeigneter Hörsysteme, bei der Anzahl der Test-Geräte und Anpassungssitzungen. Selbst Hörtrainings können integriert werden.
In der direkten Ansprache von Interessenten und Kunden kann man seine eigene Kompetenz als Partner der Studie unterstreichen. Das Studien-Setup erlaubt, Hörsysteme aller Preisklassen im Rahmen der Studie testen zu lassen, da die abschließende Gesamtbewertung im Vordergrund steht.

Ergebnisse werden wieder geteilt
Nach Abschluss und Auswertung der Studie kann das Gesamtergebnis für das unternehmenseigene Marketing verwendet werden, zum Beispiel als News für die eigene Homepage oder als Begleittext einer Anzeige. „Wir wollen mit der Studie aufklären und aufzeigen, welchen Nutzen Hörgeräte haben können“ sagt Prof. Hoppe. Daher freue man sich, wenn viele Hörakustiker an dem Thema mitwirken und es später auch mit in die Öffentlichkeit tragen.
Durch die Vergabe von eindeutigen IDs für jeden Fachbetrieb können Hörakustik-Unternehmen deren eigene Ergebnisse auf Wunsch auswerten lassen und selbst mit dem Gesamtergebnis vergleichen. 

Aktions-Unterstützung – Online und Offline
Ein wesentlicher Aspekt der Studie liegt auch in der Verbindung zweier Werbekanäle, die für die Ansprache von Interessenten genutzt werden. „Wir sprechen natürlich die zahlreichen Besucher unserer Seite meinhoergeraet.de an. Sie stehen kurz vor einer Versorgung und suchen konkret Hörakustiker in deren Nähe“, erklärt Marco Schulz. „Für Hörakustik-Fachbetriebe, die bei uns ein Premium Plus-Profil haben, schalten wir zusätzlich Google AdWords-Anzeigen und Werbebanner im Umkreis Ihrer Fachgeschäfte“. 
Für eigene Marketingaktivitäten vor Ort stellt das Team individuelle Werbe-Module zur Verfügung, wie zum Beispiel Poster und Anzeigen-Motive sowie Bilder und Texte für die Homepage. Auch die beliebte „Patienten-Information“ zum Auslegen im Fachgeschäft, in Apotheken, Sanitätshäusern oder anderen, lokalen Kooperationspartnern vor Ort wird es wieder geben.

Weitere Informationen
Um bei der Studie mitzumachen, können sich Hör- akustiker*innen bei meinhoergeraet.de melden (siehe Info-Kasten). Fragen werden unter der Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 0911 / 131 335 00 vorab gerne beantwortet.